Winter 2020 – es plätschert

Grundsätzlich freuen wir uns, dass die Wasservorräte in diesem Winter zumindest im Solling wieder aufgebaut werden können. Es skwuuuuutscht auf den Flächen, die Bächlein glucksen.

Leider hat das Ganze aber auch einen Nachteil. Eigentlich schneiden wir zweimal im Jahr Klauen. Das reicht. In sehr nassen Zeiten muss man aber auch zwischendurch mal „ran“. Geplant können wir auf einen Klauenbock zurück greifen, den gerade auch die Ziegen zu schätzen wissen. Aber wenn man zwischen zwei Flächen beim Umstellen kurzfristig reagieren muss, dann hilft nur „freestyle“, Bei Schnucken geht das sehr gut. Viele fallen in eine Art Genussstarre. Anders sieht´s bei den Skudden aus. Zu viele „Hummeln im Popo“. :-/

Hier schneidet mein Mann gerade die Skudde Bertram, ein ausgewachsener Skuddenbock mit durchaus beeindruckenden Hörnern.

Die Hörner haben ausnahmsweise auch mal Vorteile (eigentlich ist es wünschenswert, dass sie nicht derartig weit drehen). Bequem kann man sich die Hörner unter den Arm klemmen und loslegen.

Wir würden uns Frost wünschen. Bekanntermaßen ist das Leben aber kein Wunschkonzert. Also nehmen wir den Jahresanfang auch sprudelnd, glucksend – eben so wie es kommt.

Über frauenschuh

Schaf- und Ziegenhalterin, 1. Vorsitzende NABU Dassel-Einbeck, Beiratsmitglied NABU Altkreis Münden, Apothekerin. Motto? Wir haben nur dieses eine Leben! Dieses eine, wunderbare Leben!!!
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