Was ist ein „Sollingschaf“?!

TrutchenwollebodenlangEin „Solling-Schaf“ ist nicht etwa eine neue Schafrasse, gezogen um den Solling zu beweiden. Für das Solling-Schaf greifen wir auf alte, seltene Haustierrassen zurück. Diese eint aber ein Merkmal, weswegen der Wanderer oder Interessierte sich ziemlich sicher sein kann, eines unserer Schafe im Solling gesichtet zu haben: Fast alle unsere Weidetiere – auch die Weiblichen – tragen Hörner! Wir halten Weiße Gehörnte Heidschnucken in Herdbuchzucht und Skudden im Vorherdbuch.

Foto: Robert Schumacher: Weiße Gehörnte Heidschnucke „Trutchen“

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Ganzkörpereinsatz

Vom Lamm schon mal zweifelsohne – Medea in hier mal gestreckter Version beim Trinken. Die Schäferin hat indes auch einen Milchklecks auf der Nase – Medea ist doch zuweilen ungestüm und ungeschickt beim Trinken. Egal. Das Ergebnis zählt: Medea wächst und wächst und….

Fotonachweis: Meine Schwester Ingeborg 😉

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Wir schauen voller Vorfreude auf die kommende Biotopsaison

Bei den derzeitigen Temperaturen sprießt das Gras gewaltig und die meisten unserer Tiere sind schon draußen unterwegs. So langsam kribbelt es in den Fingern…. yessssss! Bald geht es wieder in die Biotoppflege an Lummerke und Co!

Foto: Drillingsskudde Medea mit Flaschenmutti Sabine

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Medea – Dein Leben in meiner Hand

Es gibt Lämmer, die sind von Anfang an etwas ganz besonderes:

Medea ist ein Skudden-Drilling. Ihre beiden Brüder sind in etwa von der Größe her mit normalen Zwillingen vergleichbar. Für Medea blieb im Bauch da nicht mehr viel Platz. Was Medea nicht im mindesten beeindruckt. Winzig klein ist unser Bonsai Lämmchen. Aber es ist alles dran und funktioniert. Von der ersten Minute an. Weil aber ein Schaf nun mal nur 2 Zitzen hat, bedient sich Medea an der Flasche. Klein Medeas Leben liegt somit in unserer Hand. Da ist es gut aufgehoben 😉

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goat in the box

Entgegen der Gerüchte kann man unsere Ziegenlämmer nicht in der Box bestellen 😉

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NABU-Zukunftstag für Schüler/innen „Schäferei“

Gastbeitrag des NABU Dassel-Einbeck, dessen Zukunftstag wir ausgerichtet haben:

Acht Jugendliche beim Zukunftstag Schäferei

 

Erfreulich großes Interesse an der Schafhaltung zeigten 8 Jugendliche, die das Angebot des NABU (Naturschutzbund) Dassel-Einbeck zum Zukunftstag genutzt haben. Neben Informationen zur beruflichen Ausbildung und Verdienstmöglichkeiten galt es aber beispielsweise auch die historische Entwicklung von Schafrassen und die damit einhergehende Agrobiodiversität zu beleuchten. Wie wichtig Schafhaltung zum Erhalt von orchideenreichen Magerrasen oder den lichtdurchfluteten Solling-Wiesentälern ist, kam dabei genauso zur Sprache wie die Bedeutung in der Pflege von Feuchtwiesen, ausgeprägten Hanglagen und Deichen. Wie schwierig bei fehlenden Vermarktungsmöglichkeiten und geringer Förderung in der Landschaftspflege das wirtschaftliche Überleben ist, aber auch wie reizvoll das Berufsbild des Schäfers oder der Schäferin, das direkte Erleben der Jahreszeiten und der Natur ist, stellte das Ehepaar Frank und Sabine Zwolinski anschaulich dar. Zu den vielen mitgebrachten Anschauungsmaterialien gehörte auch die Vorstellung der notwendigen Technik. Die so genannte wolfssichere Zäunung, die eben auch dem heimischen Luchs den Zutritt zur Schafsweide verwehrt. Im praktischen Teil zäunten die Jugendlichen eine Schafsherde mit Elektronetzen weiter und erfreuten sich an den lämmerführenden Muttern sowie den vorwitzigen Jungzibben.

 

In der Scheeven Schüne war der direkte Kontakt zum Schaf möglich, da gerade zwei Zwillingsmütter aufgestallt waren. Hier konnten auch Hilfsmittel, wie ein Klauenbock gezeigt werden, der die Pflege der Klauen bei entspannter Lagerung der Schafe ermöglicht. Aber auch wie weich die Unterwolle im Gegensatz zu den Grannenhaaren der Oberwolle ist, war hier sprichwörtlich zu begreifen. Die Lämmer Jette und Jana sowie Gira und Gero waren verständlicherweise die Stars des Zukunftstages „Schäferei“ in Hilwartshausen.

Familie Zwolinski bedankt sich bei den interessierten Jugendlichen, die sichtlich ihren Spaß hatten und die viel über Schafhaltung und das Berufsbild gelernt haben. Der Zukunftstag „Schäferei“ findet voraussichtlich auch im kommenden Jahr erneut statt.

Unsere „Scheeve Schüne“ steht der Jugendarbeit des NABU Dassel-Einbecks offen

 

 

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Die Herde wächst

Lammzeit heißt Wachstum. Die Zahl der Individuen steigt… langsam. Die diesjährige Lammzeit zieht sich zäh wie Kaugummi. Oder wie es schön heißt: Der beobachtete Milchtopf kocht nie. Einige Lämmer sind schon da. Darunter auch Vielversprechende 😉

Bocklamm Imbolg mit Jungzibbe Insa vom letzten Jahr (selber auch keine klein Gewachsene)

 

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Luitpold und Leopold

Luitpold und Leopold sind Aliens. Aliens mit Hörnern. Auf jeden Fall keine Sollingschafe – sondern Ziegen. Die Zwillinge, geb. 18.3.2019 sind die letzten Lämmer unsere Urmutter Burenziege Lotte. Luitpold braucht derzeit die sogenannte Anschubfinanzierung: Kirschkernkissen und Pulla. Der kleine Mann hat aber einen guten Willen und wer den ersten Stuhlgang absolviert hat, der hat auch gute Chancen den Hindernislauf ins Leben zu gewinnen. Mit diesem Status quo schlummert er derzeit zufrieden vor dem Ofen im Kirschkernkissenbettchen und sammelt Kraft um wieder zu Lotte und Leopold zu ziehen. Die Mutter wäre bislang bereit ihn trinken zu lassen. Würde er denn schon so stehen und rumtippeln können wie sein Bruder. Die überfürsorglichste Mutter ist Lotte nämlich nie gewesen. Als Lamm muss man immer eilig einen Blick drauf haben, wo sie stehen bleibt und umgehend andocken. Das schaff Luitpold derweil noch nicht…

Endergebnis: Leider hat es Luitpold nicht geschafft. Woran es gelegen hat, bleibt ungeklärt. Für ihn wie für uns ist dieses Ergebnis hart. Dem Himmel sei Dank stellt er die absolute Ausnahme da. Der Rest der Lämmerschar erfreut sich wie jedes Jahr bester Gesundheit. Auch Bruder Leopold ist gesund und munter.

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